Motten & Gerüche

Woran Sie Mottenbefall erkennen können:

  1. An den Zusammenballungen von kleinen Kügelchen
  2. An ca. 1-3cm langen, watteähnlichen Gespinsthülsen - das sind die Fraßgänge der Mottenraupe
  3. An den Fraßstellen und auch, wenn auch seltener an den fliegenden Motten-Faltern

Die 5-8mm große, weißgelbliche Teppich- oder Kleidermotte (tineola bisseliella) ist sehr lichtscheu und zieht sich bevorzugt an dunkle Stellen zurück. Die Falter, die Sie manchmal das Lampenlicht umschwirren sehen, haben nichts mit den kleinen Teppich-Plagegeistern zu tun. Die eigentlichen Fraßschädlinge sind die geschlüpften, 5-10mm langen Mottenraupen! Nur sie richten den Fraßschaden an. Sie leben von Keratin, der Hornsubstanz tierischer Haare und Federn, Seide wird nicht angegriffen.

Die Motte selbst, also der fertige Falter, kann keine Nahrung mehr aufnehmen und lebt ca. 30 Tage. Er sorgt aber in dieser Zeit durch ungehemmte Fortpflanzung für die nächste Mottengeneration und der verhängnisvolle Kreislauf beginnt neu!

Die alten Bio-Hausrezepte wie z.B. Lavendelsäckchen, Zitrone, Zedernholzscheibchen, Mottenkugeln etc. haben gewiß ihre Berechtigung. Bedenken Sie aber immer, dass diese Mittel keine schädlings-abtötende, sondern nur eine "verduftende" Wirkung besitzen.

Für den großflächigen Teppichschutz ist der Effekt jedoch kaum ausreichend und durch die Belüftung der Wohnräume schwächt sich die Wirksamkeit rasch ab.

Teppichgerüche

Gerüche lassen sich nicht messen...

Die Geruchsmoleküle werden von der Nasenschleimhaut aufgenommen und als Impulse über das Gehirn zum vegetativen Nevernsystem weitergeleitet. Dort können sie unterschiedlichste Empfindungen auslösen. Wohlgerüche erzeugen Stimmungen von Freude, Lust auf und Sympathie, disharmonische Gerüche dagegen Antipathie, Unlust und Angst.

Die Wahrnehmung der Gerüche ist abhängig von der Sensibilität der Nasenschleimhaut und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Frauen haben ein besseres Geruchsvermögen als Männer. Raucher und Kaffeetrinker riechen weniger!

Andere Geruchsprobleme entstehen, wenn durch Feuchtigkeit und Lüftungsprobleme Mikroorganismen wie Schimmel und Bakterien aktiviert werden.